14. November 2025:
Pioniere und Trendsetter für Hackschnitzel mit Nahwärme
Am 14. November gab es einen intensiven Erfahrungsaustausch am Westerndorfer Hof von Michael Rottmeier mit 20 Gästen. Dabei waren Betriebsbesitzer aus Amperpettenbach, Haimhausen, Hörgenbach, Maisteig, Oberndorf, Ottershausen und Westerndorf, sowie der 1. und die 2. Bürgermeisterin und Bürgermeisterkandidat Josef Heigl, der 2021 auch Bauhelfer für Rottmeiers Hackschnitzel-Anlage mit Nahwärmenetz war. Das ist die erste dieser Art in unserem Gemeindegebiet.
Mehr Technik als Theorie: Betreiber Michael Rottmeier (l.) und sein Bauhelfer Josef Heigl am Hackschnitzel-Brenner
Während Strom nur 20% unseres gesamten Energieverbrauchs ausmacht, sind es bei Mobilität und Wärme jeweils rund 40%. Regionale Selbstversorgung und kleines bis mittleres Unternehmertum sind dabei ein wichtiger Weg zur Nachhaltigkeit, so Waldbesitzer und Kreistagskandidat Josef Brandmair aus Westerndorf, der seit 2013 seinen Biobauernhof mit Hackschnitzeln heizt.
Rottmeiers nachbarschaftliche Nahwärmeversorgung für Westerndorf befeuert ein gutes Dutzend Wohneinheiten und bietet günstige Kosten für Anschluss und den laufenden Betrieb. Der Rohstoff ist im Umkreis von 2-3 km ausreichend vorhanden, wächst nach und bindet so das CO2 aus der Verbrennung. Kein Wunder, dass jetzt mehrere ähnliche Projekte in unserem Gemeindebereich auf dem Weg sind.
15. Oktober 2025:
Das Team Heigl steht – Gemeinsam für Haimhausen

Untere Reihe v.l.: A. Bernhauer, L. Rest, S. Köpenick, C. Kops, S. Klan, M. Bauer. Mitte: T. Dirlenbach, G. Mayerbacher, A. Rottmair, J. Heigl, T. Kammerer, S. Steinhart, S. Käser. Oben: A. Bredl, A. Graebsch, B. Kohl, R. Deger, D. Hupperich, M. Müller, T. Mittermair (Foto: Karin Lübbers)
Unsere Mitglieder haben am 15.10. die CSU-Liste für die Gemeinderatswahl am 8.3.2026 aufgestellt:
- Josef Heigl, Versuchsingenieur, Gemeinderat, Feuerwehrkommandant, Amperpettenbach
- Claudia Kops, Med. Fachangestellte, Gemeinderätin, 2. Bürgermeisterin
- Rupert Deger, Diplom-Kaufmann, Ehrenamtlicher Verwaltungsrichter
- Sandra Klan, Fachärztin für Allgemeinmedizin
- Martin Müller, Diplom-Forstwirt, Gemeinderat, Ottershausen
- Simon Käser, Gartenbauer und Landwirt, Gemeinderat, Ottershausen
- Bernhard Kohl, Architekt, Leitender Baudirektor, 1. Vorstand SV Haimhausen
- Thomas Kammerer, Ingenieur, Leiter Projektmanagement
- Anton Bredl, Gas- und Wasserinstallateur, Gemeinderat
- Anton Rottmair, Landwirtschaftsmeister, Gemeinderat, Maisteig
- Georg Mayerbacher, Diplom-Sparkassenbetriebswirt, Gemeinderat
- Selina Köpenick, Verwaltungs-fachangestellte, Jugendleiterin
- Markus Bauer, Diplom-Ingenieur, Programmleiter Digitalisierung
- Lisa Rest, Studentin Journalismus
- Axel Bernhauer, IT-Service Manager
- Alexander Graebsch, Finanzberater
- Thomas Dirlenbach, Einkaufsleiter
- Stephan Steinhart jun., Bürokaufmann, Ottershausen
- Dirk Hupperich, Diplom-Chemiker, Geschäftsführer
- Thomas Mittermair, Rechtsanwalt, Gemeinderat
Der 38-jährige Josef Heigl wurde bereits im April als Bürgermeisterkandidat aufgestellt.
19. September 2025:
Kandidaten für den Kreistag
Auf der Nominierungsversammlung des CSU-Kreisverbandes am 19. September wurden 70 Damen und Herren für den Dachauer Kreistag aufgestellt, davon fünf Bewerber aus Haimhausen: Josef Heigl, Dr. Rupert Deger, Alexander Graebsch, Anton Rottmair und Josef Brandmair. Josef Brandmair ist Biobauer in Westerndorf und Vereinsvorstand des Maschinenrings Amperland (für Dachau, Fürstenfeldbruck und München-Nord).
24. Mai 2025:
Bürgermeisterwahl am 8. März 2026: Fragen zur Person an Josef Heigl jun.
Warum kandidierst Du für das Amt des Bürgermeisters? Mit Haimhausen, und besonders Amperpettenbach, bin ich sehr verbunden, meine Familie lebt hier seit vielen Generationen. Mich motiviert, an meinem Heimatort etwas Positives bewegen zu können. Meine Ideen und Fähigkeiten möchte ich einbringen, um Haimhausen als lebenswerte Gemeinde fit für die Zukunft zu machen.

Was bedeutet Dir Heimat? Heimat ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin, an dem meine Wurzeln liegen und der mich geprägt hat. Es ist der Ort, an dem ich Rückhalt und Geborgenheit erlebe. Meine Heimat auch für die Generation meiner Kinder zu bewahren, zu stärken und zu entwickeln, empfinde ich als schöne und gleichermaßen wichtige Aufgabe.
Du bist ehrenamtlich in vielen Vereinen tätig – was macht dieses Engagement aus? Vereine und Ehrenamt bringen alle zusammen, ob jung oder alt, länger oder neu am Ort. Soziale Kontakte werden gefördert, Ideen gemeinsam umgesetzt und damit das Gemeinwohl in unserer Gemeinde gestärkt. Als 1. Kommandant der Feuerwehr Amperpettenbach erlebe ich immer wieder, wie Menschen durch Kameradschaft, Verantwortungsbewusstsein und Identifikation über sich hinauswachsen.
Den Job in der Autoindustrie und die eigene Landwirtschaft mit Familie und Ehrenämtern unter einen Hut zu bringen, ist herausfordernd. Wo findest Du einen Ausgleich? Ich treibe viel Sport, gehe gern Radeln und Skifahren mit der Familie. Zur Ruhe komme ich am besten, wenn ich allein im Wald bin oder meine Bienenvölker besuche: da kann ich meine Gedanken loslassen und fühle ich mich völlig frei.
Wie bist Du denn auf die Bienen gekommen? Ein Bekannter aus Oberschleißheim hat vor ein paar Jahren einen Bienenstandort gesucht, den konnte ich ihm im Riedholz anbieten. Ich hab dann schnell gemerkt, dass mich das mit den Bienen selbst begeistert, inzwischen habe ich elf Bienenvölker. Das Honigschleudern ist bei uns ein richtiges Familienevent geworden, alle helfen mit – unsere Kinder natürlich am liebsten beim Honigschlecken.
Was können wir von den Bienen lernen? Man braucht nur mal ein Bienenvolk anzuschauen: ein einzelnes, winziges Lebewesen kann in der Natur wenig bewirken, aber in Kooperation mit Artgenossen gelingen unglaubliche Dinge – jeder hat seine Aufgabe und sorgt mit seinem Tun für das Wohl der Gemeinschaft. Das ist doch ein super Vorbild für unser gesellschaftliches Denken und Handeln!
Was sind die drei wichtigsten Ziele für die Zukunft von Haimhausen? Zum einen möchte ich Lebensqualität und Infrastruktur weiter verbessern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die fortgesetzte Unterstützung für Familien, Senioren und Bedürftige. Die Förderung des Zusammenhalts und der Gemeinschaft liegt mir sehr am Herzen, sei es durch Nachbarschaftsfeste, Freiwilligenarbeit oder gemeinsame Projekte – miteinander erreicht man immer mehr!
04. April 2025: Peter Felbermeier zieht sich zurück, CSU nominiert Josef Heigl jun. als Bürgermeisterkandidaten

Leider, und schweren Herzens, hat Peter Felbermeier bekannt gegeben, dass er für eine weitere volle Wahlperiode nicht zur Verfügung stehen kann und deshalb 2026, nach 18 Jahren als 1. Bürgermeister von Haimhausen, nicht mehr antritt. Seine Arbeit im Rathaus geht noch ein gutes Jahr lang unvermindert weiter, und erst dann wird – ordentlich, wie es sich gehört – verabschiedet!
Auf Vorschlag des erweiterten Ortsvorstands (inklusive Gemeinderäte und Bürgermeister) stellte sich unser Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Josef Heigl jun. für die Kandidatur als 1. Bürgermeister zur Verfügung. Er erhielt 34 von 35 abgegebenen Stimmen.
Seine Vorstellung kann man ansehen auf www.josefheigl.de .
Wir sind überzeugt von seiner Eignung für das anspruchsvolle Amt und von seinen Wahlchancen, und danken ihm und auch seiner Frau Karen, dass diese – im Falle seiner Wahl – Lebensentscheidung so gefällt werden konnte.
Nächster Meilenstein ist die Aufstellung der Liste der Gemeinderatskandidaten am 15. Oktober 2025. Wir freuen uns sehr auf alle Interessenten für diese wichtige Ehrenamt!



