Pressemitteilung der CSU-Fraktion im Gemeinderat Haimhausen

Gemeinsam für einen lebendigen Haimhauser Weihnachtsmarkt
Der traditionelle Weihnachtsmarkt ist eine Visitenkarte für Haimhausen und lebt von dem großen ehrenamtlichen Einsatz unserer Vereine und Gruppen. Dafür danken wir allen Beteiligten herzlich.

Überrascht hat uns deshalb die Mitteilung des Rathauses vom 27. August an die Vereine: Danach sollen sie für ihre Stände 30 Prozent des „Bruttogewinns“ an die Gemeinde abgeben. Bereits bis zum 7. September sollen sie fest über ihre Teilnahme entscheiden, ohne weitere Klärungen.

Dieses Vorgehen des Rathauses ist den Ehrenamtlichen gegenüber nicht angemessen und nicht ratsam. Der Gemeinderat wurde bisher weder über geplante Änderungen noch über diese Gebührenregelung informiert. Die Vereine werden unabgestimmt und mitten in der Urlaubszeit zu schnellen Entscheidungen gezwungen.

Eine so hohe und variabel errechnete Abgabe wird von vielen als nicht passend empfunden. Der Begriff „Bruttogewinn“ ist nicht eindeutig, die Abrechnung wäre aufwendig und schwer einheitlich umzusetzen, insbesondere im Hinblick auf den Geldwert ehrenamtlicher Arbeitszeit und gespendeter Waren. Das passt nicht zum Charakter des Weihnachtsmarktes. Die Ehrenamtlichen erarbeiten dort Einnahmen für ihre Vereine oder andere gemeinnützige Zwecke und leisten so einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinschaft.

Wir befürchten, dass viele zu diesen Bedingungen und in der Kürze der Zeit nicht zusagen werden. Dadurch verliert der Weihnachtsmarkt an Vielfalt und Lebendigkeit – sein bisheriges hoch geschätztes Gesicht. Wir wollen ihn deshalb in seiner bewährten Form für alle erhalten.

Zur nächsten Gemeinderatssitzung, laut Zeitplan am 24. September, stellt die CSU-Fraktion einen Antrag. Planung, Kosten und Finanzierung sind transparent zu diskutieren, um gemeinsam eine faire Lösung für alle zu finden.

Der Haimhauser Weihnachtsmarkt soll weiterhin für die volle Breite unserer Gemeinschaft, für Ehrenamt und vorweihnachtliche Freude stehen – nicht für komplizierte Abrechnungen, bei denen nur noch wenige mitmachen, falls er dann so überhaupt noch stattfinden kann.

gez. Josef Heigl jun.
(CSU-Fraktionssprecher)

Finanzielle Konsolidierung im Blick

Haushaltslage, Schuldenstand und allgemeine Trends erlauben der Gemeinde nicht nur keine großen Sprünge, sondern erfordern womöglich auch Einschnitte. 

Alle Gemeinderäte sind sich dessen und ihrer Vorbildfunktion bewusst.  Deshalb wurden in der konstituierenden Sitzung zunächst nur die beiden absolut unverzichtbaren Positionen des Beauftragten für Friedhofsangelegenheiten (wie bisher Herbert Westermeier) und des Beauftragten für Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranke (wie bisher Thomas Sommer) beschlossen und benannt.  Ob andere wichtige Themenfelder über die Gemeinderats- und Ausschußarbeit hinaus ausgabewirksam unterstützt werden müssen, soll in den kommenden Monaten beobachtet und beurteilt werden.

Die aktuelle Finanzsituation wird in der kommenden Gemeinderatssitzung am 21. Mai im nichtöffentlichen Teil behandelt.  Das und die genaue finanzielle Beurteilung aller neuen Beschlüsse sind eine wichtige Grundlage für die notwendige Konsolidierung, ohne die es schwer wird, die finanzielle Eigenständigkeit unserer Gemeinde zu bewahren.  Dieses schwierige Thema war ein wichtiger Punkt in unserem Wahlprogramm.

Neue CSU-Fraktion im Gemeinderat

Unsere sieben Gemeinderatsmitglieder von links nach rechts:  Anton Rottmair (Inhausermoos/Maisteig), Dr. Sandra Klan (neu, Haimhausen), Josef Heigl (Fraktionssprecher, Kreisrat, Amperpettenbach), Georg Mayerbacher (2. Bürgermeister, Haimhausen), Claudia Kops (Haimhausen), Dr. Rupert Deger (neu, Haimhausen), Simon Käser (Ottershausen).

 

Gemeinsam für Haimhausen

Auf der ersten (konstituierenden) Sitzung des Haimhauser Gemeinderats am 12. Mai wurden unter anderem die beiden stellvertretenden Bürgermeister bestimmt.  Wir gratulieren Georg Mayerbacher von der CSU zur einstimmigen Wahl als 2. Bürgermeister und Veronika Horzella von den Grünen zu ihrer Wahl als 3. Bürgermeisterin.  Getreu unseres Wahlkampfmottos wünschen wir allen eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit für Haimhausen.

Insgesamt haben die Wählerinnen und Wähler  das Gremium erneuert. Es wurden neun neue Rätinnen und Räte vereidigt, darunter zwei von der CSU.

Wir gratulieren Landrat Stefan Löwl zur Wiederwahl

„Ich bedanke mich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die mir erneut ihr Vertrauen geschenkt haben. Herzlichen Dank auch an die Mitbewerber für den fairen Wahlkampf! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neu- und wiedergewählten Kreistagsmitgliedern und Bürgermeistern.“ So Landrat Stefan Löwl nach der  gewonnenen Stichwahl am 22. März.

Wir gratulieren ganz herzlich zu 58,8% der Stimmen. Die Beteiligung an der Stichwahl lag bei knapp 48%.  In Haimhausen lagen Wahlbeteiligung (46%) und Ergebnis (60,9%) im selben Rahmen wie im Kreis insgesamt.

Der Erfolg ist nicht unverdient:  Unser Landrat hat in den letzten Jahren viel für uns geschaffen (z.B. neue Schulen, neue Buslinien) und viel für uns bewältigt (z.B. Pandemie, Flüchtlingskrise). Er ist sehr erfahren und ein bewährter Krisenmanager.  Das brauchen wir unvermindert, wie uns aktuell der Blick auf die Tankstellen zeigt.

Besuch der Seniorenunion im Haimhauser Heimatmuseum

Die Seniorenunion Haimhausen besuchte das Heimatmuseum in Haimhausen. Frau Niedermeier und Frau Kolbe, die guten Geister des Museums, führten uns in die Vergangenheit ein, vom uralten Radl bis zur Milchzentrifuge, von der Registerkasse bis zur Schulbank und Stühlen aus unserer alten Schule mit Setzkasten, Federhalter und Schulbüchern aus der damaligen Zeit. Alte Möbel, Gemälde vom Haimhauser Künstler, Herrn Max Bergmann und viele andere Dinge weckten unser Interesse. Nachdem wir uns bei beiden Frauen bedankt und verabschiedet hatten ging es weiter zum Mittagessen und gemütlichen Zusammensein.