Ortsvorstandswahlen bei der CSU

Die Haimhauser CSU-Mitglieder wählten in Anwesenheit unserer Bezirksrätin Stephanie Burgmaier und unseres Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath am 19. Februar den Ortsvorstand. Alle Vorstandsmitglieder wurden für die nächsten zwei Jahre wieder gewählt, mit einer Ausnahme: Neuer alter Schriftführer ist unser Gemeinderat Martin Müller, weil Dr. Markus Maier einen beruflichen Auslandsaufenthalt angetreten hat.

v. links: Martin Müller (Gemeinderat und Schriftführer), Toni Rottmair (Gemeinderat und stv. Vorsitzender), Felix Szymanski (Digi-talbeauftragter), Bernhard Seidenath, Dr. Rupert Deger (Ortsvorsitzender), Alexander Graebsch (Schatzmeister), 2. Bürgermeisterin Claudia Kops (stv. Vorsitzende), Josef Heigl jun. (Gemeinderat und stv. Vorsitzender), Stephanie Burgmaier (Foto: Manuela Nörl)

Danke für Ihr Vertrauen!

Am 23. Februar fanden die vorgezogenen Wahlen zum Deutschen Bundestag statt.  Wir danken den Haimhauser Wählerinnen und Wählern ganz herzlich für die Teilnahme und für das zahlreich in Katrin Staffler, Friedrich Merz und die CDU/CSU gesetzte Vertrauen! 

Bilder aus dem Wahlkampf

Es gab morgendliche Infostände am 1. und 15. Februar, das Team v.l.:

Stephan Steinhart jun., Toni Rottmair, Elke und Michael Niedermair, Claudia Kops, MdB Katrin Staffler, Rupert Deger, MdL Bernhard Seidenath, Bgm. Peter Felbermeier. Hinter der Kamera: Josef Heigl jun. Vielen Dank für den Einsatz und die guten Gespräche!

Am Nachmittag des 15. Februar kam unser Kanzlerkandidat Friedrich Merz auf seinem Nachhauseweg von der Münchener Sicherheitskonferenz in die Dachauer ASV-Halle.  Seine Rede war die beste bei uns seit Franz Josef Strauß. Auf dem Bild sein Einzug zusammen mit Katrin Staffler.

Besuch der Biomethan-Anlage Hahnennest: Wege für uns zum Erhalt von Böden, Heizungen und Häusern?

Im November besuchte die Senioren Union die Schönbrunner Biogas-Anlage, wir berichteten bereits.  Am 11. Februar reiste unser Arbeitskreis Energie ins oberschwäbische Hahnennest.  Das ist ein kleines Dorf zwischen Biberach und Überlingen, in dem vier Landwirte seit 2010 eine erfolgreiche Biogas-Anlage betreiben (www.energiepark-hahnennest.de).  Das Foto zeigt den Teil der Anlage, der zuständig ist für die Aufbereitung des Biogases zu heizungsfähigem Biomethan, das direkt ins Erdgasnetz eingespeist wird.

Es gibt dort zwei Besonderheiten: Auf rund 800 Hektar in nur 5 km Umkreis wird hauptsächlich die Donau-Silphie als Energiepflanze angebaut und in Biogas umgewandelt. Sie wächst mehrjährig, wird über 3 Meter hoch, blüht ähnlich wie Sonnenblumen und ist ein Humusmehrer; Mais dagegen ist ein Humuszehrer.  Die Silphie-Pflanze trägt enorm zur Artenvielfalt auf dem Feld und im Boden bei.  Sie kann 10 bis 20 Jahre stehen und ist ab dem fünften Jahr für die Bauern lohnender als Mais, weil sie kaum Feldarbeit braucht.  Durch den dauerhaften Bewuchs hilft sie fast das ganze Jahr über, den Regenwasserablauf vom Acker stark zu bremsen.  2024 hat gezeigt, dass wir das bei uns an einigen Stellen bitter nötig hätten, damit Bäche und Keller nicht ungebremst und wiederkehrend volllaufen und damit die Häuser der Anlieger ihren Wert nicht verlieren.  Und 2023 hätte das den Böden viel gegen die damalige Dürre geholfen.

Die zweite Besonderheit:  Fast alles wird ins Erdgasnetz eingespeist, nur ein kleiner Teil wird zu Strom oder zu Fernwärme, wie sonst bei Biogasanlagen üblich.  Wer als Endverbraucher entsprechend aufbereitetes Biomethan bezieht, braucht seine Gasheizung nicht zu wechseln und zahlt keinen CO2-Preis. 

Das sind genug Gründe, um sich im Sinne aller mit dem Thema weiter zu beschäftigen, auch weil es bei uns sehr unwahrscheinlich ist, dass sich die Fernwärme über neue teure Leitungen lohnen kann.  Das zeigt jedenfalls die bereits vorliegende kommunale Wärmeplanung Münchens für Stadtviertel wie Harlaching, die am ehesten der Ortsstruktur von Haimhausen entsprechen. Wärmepumpen und Dämmung für Bestandshäuser sind zwar bereits erprobte, sehr gute Lösungen, aber sie passen leider nicht überall und sind für viele kaum zu bezahlen.

Das Hahnennest speist im Jahr 42 Gigawatt-Stunden (also 42 Millionen kWh) Biomethan ins Gasnetz ein.  Anlagengrößen und Anbauflächen können bedarfsgerecht gewählt werden, denn die Technik skaliert linear. In Haimhausen wurden im Jahr 2021 laut dem neuen kommunalen Energienutzungsplan 22,4 Gigawatt-Stunden Erdgas verbraucht, sowie 12,6 Gigawatt-Stunden Heizöl (ca. 1,26 Millionen Liter).  

Neuwahlen der Sen-Union Haimhausen

Foto: Rosemarie Schindler v. Links: Jürgen Schindler (Ortsvorsitzender Sen-Union); Bernhard Seidenath, MdL; Bernhard Gaigl (Kreisvorsitzender Sen-Union); Gerlinde Doniat (Stv. Ortsvorsitzende Sen-Union); Rupert Deger (Ortsvorsitzender CSU-Haimhausen); Peter Felbermeier (Bürgermeister von Haimhausen)

Bei der Senioren Union in Haimhausen wurde am Donnerstag den 13.02 der Ortsvorstand neu gewählt. Die Wahlleitung oblag unserem Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath.  Viel Glück und Elan dem frisch gewählten SEN-Ortsvorstand in den nächsten beiden Jahren!

Aufruf zur Bundestagswahl am 23.2.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie sind wirklich bürgerlich?  Und Sie sind wirklich für eine starke Bundesregierung, damit das Land in Ordnung kommt?  Dann geben Sie bitte Ihre beiden Stimmen Katrin Staffler und der CSU.  Denn: Zersplitterung und Denkzettel zahlen sich nicht aus, das haben wir seit der Bundestagswahl 2021 erlebt. Und: Damit sichern Sie sich dagegen ab, dass Ihre direkt gewählte Abgeordnete am neuen Wahlrecht scheitert, weil die Zweistimmen nicht reichen. Ihr Dr. Rupert Deger

Neues Jahr – neuer Start

Auf dem Neujahrsempfang der CSU am 17. 1. konnte Josef Heigl jun. 290 Teilnehmer in der B.I.S. begrüßen, darunter Ehrenamtliche aus allen Vereinen, dem sozialen und kirchlichen Bereich, und Mitglieder des Gemeinderats aus allen Fraktionen.  Er sprach sich für niedrigere Strompreise für alle aus.  Bürgermeister Peter Felbermeier zeigte anhand unseres 11-Mio.-Kindergarten-Neubaus, was nottut: Viel weniger übertriebene Baustandards, und starke Kommunen, indem Land und Bund den Gemeinden weniger vorschreiben und für ihre Vorgaben selbst zahlen.

Unsere Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler stellte Thorsten Frei vor: Ein geschliffener Redner, der 20 Jahre Erfahrung als Stadtrat, Kreisrat und OB von Donaueschingen mitbringt, und der im Bundestag als zweiter Mann hinter dem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz den Laden zusammenhält.

Frei will uns entfesseln  

Gespickt mit Zahlen, Daten, Fakten konzentrierte sich Thorsten Frei auf die Wiederbelebung der Wirtschaft. Dafür sieht er gute Chancen, weil die Substanz und die Menschen im Land stark sind.  Man muss die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wachstumskräfte entfesseln, indem Vorschriften reduziert und vereinfacht, Arbeitszeiten flexibler, Überstunden steuerfrei und so viele arbeitsfähige Bürgergeldempfänger wie möglich in Arbeit gebracht werden (pro 100.000 Personen 3 Milliarden Euro Einsparung).

Die Leistungsträger aus der Mitte der Gesellschaft berappen heute viel zu früh den Spitzensteuersatz.   Es fließen im Jahr 135 Milliarden Euro aus Deutschland ab, weil Firmen lieber da investieren, wo Steuern und Energiekosten niedriger sind und die Arbeit flexibler ist.  Als Ex-OB will er wie unser Bürgermeister starke Kommunen, weil dort drei Viertel der öffentlichen Investitionen getätigt werden. In Summe brauchen wir alle diese Veränderungen für Investitionen und Wachstum, um unsere alternde Gesellschaft, unsere Infrastrukturen und unsere Sicherheit erhalten und bezahlen zu können. Und das, ohne dauernd von der Substanz zu leben, so der erste CDU-Mann auf unserem Neujahrsempfang.

In seinem Schlusswort rief Bernhard Seidenath dazu auf, die Bundestagswahlen am 23. Februar sehr ernst zu nehmen.  Mit den Feinden der Demokratie im In- und Ausland ist nicht zu spaßen. Als Dankeschön erhielt Herr Frei ein Aquarell von Dr. Andreas Schröder mit einem Motiv aus seiner Geburtsstadt, dazu spielte die Dorfmusik den „Trompeter von Säckingen“.

Wir bedanken uns herzlich bei der B.I.S., der Haimhauser Dorfmusik, sowie allen Sponsoren, Spendern und Mitwirkenden für ihre Unterstützung. (Fotos: K. Lübbers)

Gratulation an Torsten Wende zum 65. Geburtstag

„Weißt Du, man wird 65 Jahre alt, und ist dann nicht mehr Bürgermeister a.D., sondern Altbürgermeister, und beim Friseur wird es auch billiger,“ schmunzelt Torsten Wende, der von 1990 bis 2008 Rathauschef war.

Aus diesen 18 Jahren erinnert er sich u.a. gerne an die Erschließung des Tegelfelds, die Ersterrichtung einer Freiflächen-PV am Heiglweiher und die Übernahme des Schlossgeländes durch die Bavarian International School. Vorhaben, aus denen wir alle heute noch sehr großen Nutzen ziehen. Der CSU-Ortsverband gratuliert ganz herzlich und wünscht dem Altbürgermeister Torsten Wende und seiner Familie alles Gute!

Einladung zum Neujahrsempfang am 17. Januar

Am Freitag, den 17. Januar 2025 um 19 Uhr findet der traditionelle Neujahrsempfang der CSU Haimhausen in der Bavarian International School statt. Ganz herzlich eingeladen sind wieder alle ehrenamtlich Tätigen aus Vereinen, Aktivitäten und Gruppierungen sowie alle interessierten Bürger am Ort. Es spielt die Haimhauser Dorfmusik. Festredner ist Thorsten Frei, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU- Bundestagsfraktion. Anmeldungen per E-Mail mit Personenzahl werden bis 07. Januar erbeten an: josef.heigl.jun@csu-haimhausen.de .

Besuch der Senioren Union in der Schönbrunner Biogasanlage

Den bereits kalten Herbstwinden trotzend besuchte am 20. November eine Gruppe der Senioren Union Haimhausen die elf Jahre alte Biogasanlage bei Schönbrunn.

Luftbild der Biogasanlage der Viktoria-von-Butler-Stiftung

Der Komplex wirkte auf die Besucher sehr emissionsarm, d.h. ohne Gerüche und Lärm nach außen. Der Betriebsleiter Herr Markl gab einen äußerst kundigen Einblick in diesen langjährigen Grundpfeiler der Wärme- und Stromversorgung des Franziskuswerks.

Auf rund 160 Hektar des Schönbrunner Gutes und benachbarter Landwirte werden Energiepflanzen wie Mais, die mehrjährige Silphie, Gras und Kleegras im Umkreis von meist einem Kilometer angebaut. Die Ernte kommt in die Fahrsilos auf dem etwa zwei Hektar großen Betriebsgelände. 35 Tonnen Pflanzenmaterial und Gülle werden am Tag eingesetzt, um Biogas herzustellen. Ein Teil davon wird verstromt und hilft das Netz gegenüber den Schwankungen bei Sonne und Wind zu stabilisieren, weil die mit Biogas angetriebenen Generatoren schnell reagieren. Der andere Teil deckt 40 Prozent des Wärmebedarfs in Schönbrunn. Die pflanzlichen Reste aus der Gaserzeugung sind guter Dünger, der auf den Feldern wieder ausgebracht wird und so den Kreislauf dieser erneuerbaren Energieform schließt.